Virtual Reality
Digital Integration Programme

Ein Projekt des Skip Instituts

Das Projekt

2017 entwickelten Studenten, unter der Leitung von Prof. Wickenden, ein Virtual Reality (VR)-Konzept zur Unterstützung der Integration von Flüchtlingen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Anwendung wurde erwartet, dass VR-Filme die Nähe zur Realität (z.B. Hausarztbesuch) vermitteln und damit bei Flüchtlingen eine mögliche Hemmschwelle verringern, um den Zugang zur Sprache und Kultur in Deutschland zu vereinfachen. In der darauffolgenden Ministudie konnte diese Vermutung bestätigt werden. Im Rahmen einer Anschlussförderung wird nun auch das zweite VR-Projekt mit dem neuen Namen „VR DIP“ erneut durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Hierbei wird die ursprüngliche Idee des ersten Projekts fortgesetzt und weitere Erlebnisse (z.B. in der Apotheke) in VR produziert und untersucht. Das wissenschaftliche Team, unter der Leitung von Dr. Malte Albrecht, erforscht im Anschluss der VR-Produktion die tatsächliche Wirksamkeit dieser neuen Lernmethode im Rahmen einer großangelegten Studie in einigen Städten NRWs. Dieses Projekt verdeutlicht, welcher Lern- und Unterstützungsprofit aus dem Einsatz von Virtual Reality und VR-Brillen im Rahmen der Integration von Flüchtlingen generiert werden kann. So könnten Flüchtlinge die deutsche Kultur in der simulierten Welt sicher und geschützt erleben sowie kennenlernen, wodurch sie Handlungssicherheit für die wahre Welt gewinnen können.

Integration

Die meisten Geflüchteten waren vor der Flucht aus ihrer Heimat noch nie in Deutschland. So sind sie häufig weder mit den kulturellen Gepflogenheiten des westlichen Kulturkreises noch mit der Sprache vertraut. Vielen fällt es daher schwer, sich in den deutschen Alltag zu integrieren. Um ihnen den Zugang zu erleichtern, haben das An-Institut skip, der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien, und die Staatskanzlei des Landes NRW das Pilotprojekt „VR-Sprach- und Kulturlabor für Geflüchtete“ unter Initiative und Leitung von Prof. Chris Wickenden ins Leben gerufen. Mit neuen Technologien wie Virtual Reality können alltagstypische Situationen so real nachgestellt werden, dass die Geflüchteten in einem geschützten Umfeld ohne Druck ihre Ängste abbauen können und damit selbstbewusster lernen. So können die Probanden virtuell testen, wie man sich in Köln zurechtfindet und wie das Leben in der Stadt typischerweise abläuft. Zunächst wurde eine Alltagssituation in einer Kölner Arztpraxis programmiert. Während des Arztbesuchs werden zugleich auch kulturelle Besonderheiten der Stadt Köln vermittelt: Bilder an der Wand erklären beispielsweise, was es mit dem rheinischen Grundgesetz und dem 1. FC Köln auf sich hat. Mehr…

VR erklärt

VR steht für Virtual Reality oder auf deutsch Virtuelle Realität und ist definiert als die Darstellung einer virtuellen Welt, die computergeneriert wurde. Die computergenierte Welt kann dabei der realen Welt oder einer Fantasiewelt entsprechen. Im Rahmen der virtuellen Realität werden Geräusche, Berührungen sowie visuelle Sinneseindrücke simuliert. Sie ermöglicht somit die Welt als auch wie im vorliegenden Fall die jeweilige Kultur in einem gesicherten, geschützten Raum erlebbar und erfahrbar zu machen. Es kommt hier häufig zu einer sogenannten Immersion. mehr…

Wissenschaft

Unter der Leitung von Dr. Malte Albrecht

Einsatz neue Themenfelder (Experiences) in mind. 2 Städten NRWs. 

NRW-weiter Studie zur Ermessung der Forschungsfrage. Mind. 600 Personen.

Das VR-DIP Portal wird hierbei eine umfassende Datenbasis zur empirischen Auswertung zur Verfügung stellen. Damit erhöhen wir das Auswertungspotenzial des Projekts mit geringen Personalaufwand.

Das Pilotprojekt wird maßgeblich von dem Leitgedanken „Wie man sich fühlt, so lernt man“ beeinflusst. Um die Effekte von Emotionen auf das Lernen und somit diesen Leitgedanken zu belegen, werden nachfolgend Erkenntnisse aus der psychologischen (Lern-)Forschung angeführt.

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Auszeichnungen

Das Projekt VR DIP wurde im April 2018 mit der Auszeichnung “Hochschulperle des Monats” ausgezeichnet. Lesen Sie hier mehr.

VR Award 2018 des Deutschen Instituts für Virtual Reality (DIVR). Lesen Sie hier mehr.

Partner

Eindrücke

Team

Prof. Christopher Wickenden

Gesamtleitung

Dr. Malte Albrecht

wissenschaftliche Leitung

Thomas Terrail


Administrative Leitung

Jörn Allert


Leitung Projektkoordination

Dieter Claus


360° Filmleitung

Robin Meijerink


Konzeptionelle und techn. Leitung

Studenten-Team

Alisa Pernhold (Projektassistenz)
Julia Schumann (Projektassistenz und Schnitt)
Jana Kierdorf (wissenschaftl. Studie)
Alex Wolff (wissenschaftl. Studie)
Alina Weber (wissenschaftl. Studie)
Benjamin Tanzius (Online Design)

Max Weber
Kilian Hölscher
Lea Jäger
Win Ni Dang
Leo Meissner
Marc Mayrhörmann
Charly Ponzelaar

Aktuelles

Projekt „Skip 360“ für Geflüchtete steht ab Januar zur Wahl für die „Hochschulperle des Jahres“ – hs-fresenius.de 

Am 23. Januar geht es los: Dann startet die Wahl zur „Hochschulperle des Jahres“ des Deutschen Stifterverbandes. Auch ein Projekt des Skip, eines An-Instituts der Hochschule Fresenius in Köln, ist dabei: Das Virtual-Reality-Projekt für Geflüchtete „Skip 360“. Es wurde im April bereits mit der „Hochschulperle des Monats“ ausgezeichnet. Initiator Prof. Christopher Wickenden konnte bei der Preisverleihung zum Deutschen Zukunftspreis im November in Berlin mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über das Projekt sprechen.

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skip. Institut für angewandte digitale Visualisierung e.V.
an der Hochschule Fresenius
Im Mediapark 4c
50670 Köln
Mail: mail@skip-institut.de

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